Endozentrische hypotaktische Komposita oder Determinativkomposita im engeren Sinn sind Wortverbindungen, bei denen das Grundwort durch ein Bestimmungswort eingeschränkt wird.
In germanischen Sprachen bestimmt das Erstglied (Bestimmungswort) das Zweitglied (Grundwort) näher. Charakteristisch für Determinativkomposita sind drei Merkmale

  1. sind sind binär, dass heißt, sie sind so aufgebaut, dass sie in jeweils zwei Teile gegliedert werden können, auch wenn sie mittels eines Fugenelementes verbunden werden
  2. die zweite Einheit legt die morpho-syntaktischen Merkmale fest, also beispielsweise Wortart
  3. die zweite Einheit wird durch die erste Einheit semantisch eingegrenzt, also determiniert

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Zum wiederholten Mal wird derzeit (Februar 2017) vom Bundesgerichtshof (BGH) die Frage verhandelt, ob Webseitenbetreiber die IP-Adressen ihrer Nutzer speichern können sollen dürfen.

Konkret ist eine Klage des Schleswig-Holsteinischen Piraten-Landtagsabgeordneten Patrick Breyer gegen die Bundesrepublik Deutschland auf dem Verhandlungstisch.
Der Kläger möchte, dass es den Webseiten des Bundes untersagt wird, die IP-Adressen ihrer Besucher ohne deren Einwilligung drei Monate lang zu speichern.

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In Abwandlung des Einleitungssatzes des Manifest der Kommunistischen Partei von 1848 müßte gesagt werden:

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der Werbeblocker. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, …

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Nach der Analyse des Fehlerbildes in der Datenbank würde ich folgende Vermutungen anstellen. Es handelte sich um einen nicht ungewöhnlichen Programmierfehler, bei dem in einem Schleifendurchlauf Variablen (in diesem Fall wohl zwei) nicht oder an der falschen Stelle auf Null gesetzt wurden. So haben die betreffenden Spalten noch den Wert vom vorherigen Durchlauf, obwohl sie bei dem aktuellen Durchlauf leer sein sollten.

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Miszelle (vom lateinischen miscella, „Gemisches“) ist in den Geisteswissenschaften ein gebräuchliches Wort für einen Text beliebigen, aktuellen Inhalts eines Forschungsprojektes, welcher zu kurz für einen Aufsatz ist. Einer der Möglichkeiten im Mitmachweb ist beispielsweise, diese Miszellaneen (verwandt zu Miszellen) in digitaler Form zu veröffentlichen in einem selbst geführten Wissenschaftsblog. Ich möchte hier nicht über Vor- oder Nachteile von selbst geführten Blogs (Gibt es dafür eine plausible deutsche Bezeichnung? Tage- oder Notizbuch trifft ja nicht den Kern, Internetpublikation scheint mir ein zu allgemein gefasster Begriff, der prinzipiell auch jeden ReTweet umfasst.) referieren, sondern lediglich kurz etwas festhalten, was mich verwunderte, aber zu unbedeutend ist, daraus jetzt einen kompletten Aufsatz zu erstellen, zumal es sich offenbar um ein sehr flüchtiges Phänomen handelt.
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